Posts mit dem Label Taschen und Beutel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Taschen und Beutel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

15 Dezember 2021

Roséfarbener Samtbeutel zur Ergänzung der Biedermeier-Garderobe

Handtäschchen und Beutel kann man nie genug haben, es gibt immer Kleinigkeiten, die irgendwo untergebracht werden wollen, so auch in anderen Modeepochen.


Der Beutel ist aus roséfarbenem Seidensamt genäht und mit einer beigefarbenen Seide abgefüttert. Die Öffnung ist mit einer Tüllspitze dekoriert.


Auf der Außenseite des Beutels sind vier gekräuselte Schrägstreifen aus Seide aufgesetzt. Die Naht wird von einem schmalen Samtband verdeckt.


Der Boden ist doppellagig, mit Karton verstärkt und läßt sich öffnen. Gehalten wird die Bodenklappe von drei handgestickten Ösen und drei Perlen, die die Funktion von Kugelknöpfen übernehmen.


Und so hat man immer einen Spiegel griffbereit. Gesehen habe ich den eingebauten Spiegelboden bei einem Täschchen aus den 1830ern und die Idee bei diesem Beutel aufgegriffen.

20 August 2021

Resteverwertung: Handtäschchen für die Empire-Garderobe

Es waren einmal: Stoffreste, Häkelspitze, zwei Häkeldeckchen und ein Seidenband...

Und daraus entstand ein Beutelchen zum Mitführen allerlei nützlicher Kleinigkeiten während des Empire-Ausfluges. Die Tasche ist aus cremefarbenen Baumwollmusselin, der mit Molton unterlegt wurde, gefertigt. Ein weißer Baumwollstoff dient als Innenfutter. 
Entlang der Naht ist ein Stück Häkelspitze angenäht, und die beiden Häkeldeckchen schmücken jetzt die Außenseiten der Tasche.

Das Seidenband dient als Zugschnur zum Verschließen und Tragen.

15 August 2021

Empiretäschchen aus grüner Seide

Dieses Täschchen ist mal wieder aus Stoffresten entstanden. Als Vorlage dienten verschiedene Abbildungen aus der Empirezeit. Ich nenne es liebevoll meine "Schiffchentasche". Der Beutel ist aus grüner Seide genäht und innen mit weißer Seide abgefüttert. Ober- und unterhalb des Zugtunnels habe ich eine weiße Klöppelspitze aufgesetzt. Das weiße Satinband dient als Zugschnur.

 

Der untere Teil in Schiffchenform besteht aus drei Teilen: zwei Seitenteilen und einem Boden. Die Teile sind aus Karton zugeschnitten und mit Seide bezogen. Die äußeren Kanten habe ich mit einem Schrägstreifen eingefaßt. Danach wurden die Einzelteile zusammengesetzt und der Beutel eingefügt.

Die Seitenteile des Schiffchens sind mit weißer Klöppelspitze besetzt und zwei weiße Schleifchen aus Satinband schmücken die Enden. Sobald mir ein schönes Seidenband zuläuft, werden Zugband und Schleifchen ausgetauscht, da ich mit dem Poly-Satinband nicht wirklich glücklich bin.😉


20 Mai 2021

Rosentasche im Stile des Empire

Bei diesem Projekt fing alles mit der Rose an. Ich hatte einen Rest Baumwolltüll und einen cremefarbenen Musselinrest. Beide Lagen wurden aufeinandergelegt und das Rosenmuster aufgezeichnet. Ich habe die Umrandungen der Blätter mit einen Knopflochstich gearbeitet, der Stiel der Rose ist im Plattstich und die Blattstruktur in Stielstich gestickt. Nach Vollendung der Stickerei wurde der überschüssige Musselin zurückgeschnitten.


Was als Mustertuch begann, endete als Täschchen im Empirestil, da ich die Rose ganz gelungen fand und sie nicht in einer hinteren Ecke verschwinden lassen wollte. Der Tüll wurde mit rosafarbener Seide unterlegt, damit die Rose gut zur Geltung kommt. Der Rand der Tasche besteht aus eingekräuseltem Musselin und in den Tunnel an der Öffnung wurde eine selbstgedrehte Kordel gezogen.


25 März 2021

Grünes Seidentäschchen mit Häkelarbeit

Passend zu meiner Spätbiedermeier-Garderobe habe ich mir aus Seidenresten einen kleinen Beutel für die Notwendigkeiten genäht, die man als Frau so im Alltag mit sich herumträgt.


Ein aufgesetztes Häkeldeckchen wurde vor einem tristen Dasein in einer Schrankschublade bewahrt und ziert nun den unteren Bereich des Beutels. Eine eigens gebastelte Quaste dient als krönender Abschluß.


Die Zugschnüre bestehen ebenfalls aus selbstgedrehten Kordeln, und an der oberen Kante ist eine cremefarbene Häkelborte angesetzt.


10 Januar 2021

Bestickte Taschen Mitte des 18. Jahrhunderts

Wenn man ein Kleid aus dem 18. Jahrhundert trägt, benötigt man unbedingt Taschen, in denen man die verschiedensten Dinge des Alltags unterbringen kann. In "Costume Close-up" von Linda Baumgarten bin ich auf ein Exemplar aus der Zeit zwischen 1740 und 1770 gestoßen, welches mir sehr gut gefallen hat. Wie das Original sind meine Taschen aus einem Baumwoll-Leinengemisch genäht und mit Wollfäden bestickt. Die Taschen werden um die Taille gebunden und unter dem Kleid getragen.


Der Tascheneingriff ist mit einem weißen Schrägstreifen eingefaßt, während die äußeren Kanten mit einem dunkelblauen Schrägstreifen zusammen gehalten werden. Die Stickerei in verschiedenen Blautönen vereint verschiedene Stiche wie z. B. den Stielstich, Kettstich, Plattstich usw.